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Pressemitteilung

Ortsteilbegehung und kommunalpolitischer Dämmerschoppen

Zur Ortsteilbegehung der SPD Oberkotzau im Juli konnte Organisator Werner Denzler nur wenige Teilnehmer begrüßen. Die immer wieder einsetzenden intensiven Regenschauer bescherten der kleinen Wandergruppe im Baugebiet "Breite Staude" nicht gerade die für diese Jahreszeit eigentlich erwartete Hochstimmung. Auch, so nicht anderst zu erwarten, hatten sich die Hobbygärtner der herrlich angelegten, jahrzehnte alten Gärten, in ihre vier Wände, geschützt vom nasskalten Wetter zurückgezogen, so dass für die bei den Begehungen sonst üblichen "Gespräche über den Gartenzaun" Fehlanzeige angesagt war. Auch bei dieser Begehung war die Freude der Hausbesitzer an ihren Anwesen in einem der ältesten Ortsteile von Oberkotzau allerorts zu spüren. Beim sanierten Treppenabgang Oberkotzauer Schloss/Fabrikstraße, so eine Feststellung beim Rundgang, sollte von der Gemeinde gelegentlich das zwischen den Stufen herauswachsende Unkraut bekämft werden, um möglichen Schäden vorzubeugen.
Beim anschließenden gut besuchten kommunalpolitischen Dämmerschoppen informierten die SPD Vorsitzende Tina Zink und Frank Bürger aus dem Gemeinderat. Die Arbeiten am Summa-Park sollen, so die Info, noch im Herbst abgeschlossen werden. Auch der Termin für die offizielle Einweihung des neuen Feuerwehrhauses durch die Marktgemeinde mit geladenen Gästen, Freitag der 8. September, stehe. Am Samstag, 9. September könne dann das Feuerwehrhaus von jedermann im Rahmen des Herbstfestes der Feuerwehr besichtigt werden. Weiterhin sei das Konzept für den alten Bahnhof im Entstehen. Zum angesprochenen Lärm bei den Gleisbau- und Umbaumaßnahmen im Bereich des Bahnhofgeländes informierten die Gemeinderäte, dass die Bahn zugesichert habe, mit rechtzeitig geschalteten Pressemitteilungen die Bevölkerung zu den unumgänglichen Arbeiten in der Nachtzeit zu informieren. Dies sei bis jetzt auch so erfolgt. Die Arbeiten, so die Information, können, je nach Baufortschritt, noch einige Zeit andauern.

Werner Denzler

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Ortsteilbegehung und kommunalpolitischer Dämmerschoppen

Sinn und Zweck der sommerlichen Spaziergänge der Oberkotzauer Sozialdemokraten ist seit vielen Jahren vor allem das Kennenlernen von Wohngebieten, die man so gut wie nie zu Fuß erkundet und das unmittelbare Vor-Ort-Gespräch mit Bürgern. Die erste Ortsteilbegehung in diesem Jahr führte die kleine "Wandergruppe" bei herrlichen Wetter vom ev. Kindergarten über den "Krummen Weg" durch die Ringsiedlung und weiter Richtung Autengrün bis zur Pizzeria "Il Giardino". Beeindruckend war gleich am Anfang das fröhliche Treiben der vielen Kinder vor der Flüchtlingsunterkunft Autengrüner Straße. Radfahren, Spielen, Verstecken und Fangen, immer unter Aufsicht der Erwachsenen. In der Ringsiedlung war dann in vielen Gärten die Sehnsucht der Hobbygärtner nach einem Ende der kalten Jahreszeit nicht zu übersehen. Jäten, Mähen, Pflanzen und Aufräumen nach den kalten Wochen mit winterlichen Temperaturen war an der Tagesordnung. Bei Gesprächen über den Gartenzaun war die Freude, dass es jetzt endlich "nauswärts" geht, nicht zu überhören. Herrliche Wohnanwesen mit liebevoll angelegten Gärten in einer hervorragenden Wohnlage war das Fazit zu einem der ältesten Ortsteile von Oberkotzau.
Beim anschließenden kommunalpolitischen Dämmerschoppen wurde die Verkehrssituation rund um das Evangelische Gemeindezentrum mit Kita, Kindergarten und dem Asylantenwohnheim diskutiert.
Hier besteht, außer das "Rechts-vor-Links-Gebot" keinerlei Verkehrsregelung für den Straßenverkehr. Es sei lebensgefährlich, so der Eindruck, wenn die großen LKW entlang der Autengrüner Straße parken und Kinder dazwischen auf die Fahrbahn geraten. Die Marktgemeinde muss hier, bevor ein Unfall geschieht, dringend handeln und im gesamten Bereich entweder eine verkehrsberuhigte Zone mit Schrittgeschwindigkeit oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h, so, wie es landesweit bei unzähligen Kindertagesstätten üblich ist, einrichten.
Zum Abschluss kam wurde noch über den vom Seniorenbeirat beantragten Bürgerbus gesprochen. Es sei fast nicht zu glauben, dass sich bislang niemand in unserer 5000 Einwohner Gemeinde der Bitte, sich als ehrenamtlicher Fahrer des Bürgerbusses anzubieten, gefolgt ist. "Die Hürden hierfür seien, so Werner Denzler, Seniorenbeirat in Oberkotzau, problemlos zu bewältigen und rüstige Rentner und Pensionäre gäbe es ja in unserem Wohnort mehr als genug. Es sei nicht bekannt, dass im gesamten Landkreis bei den Städten und Gemeinden mit Bürgerbus ein Mangel an ehrenamtlichen Fahrern bestand. Selbstverständlich mussten alle ehrenamtlichen Fahrer den kostenlosen Personenbeförderungsschein machen". Deshalb nochmal der Aufruf: Wer sich fit fühlt, etwa an zwei Tagen im Monat, evtl. auch weniger, wenn sich viele bereiterklären, den 9-Sitzer-Bürgerbus zu fahren, möchte bitte im Rathaus Oberkotzau anrufen. Hier kann er auch nähere Informationen zu diesem Ehrenamt erfragen.

Werner Denzler

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Oberkotzauer SPD setzt dem Rathausbrunnen die Osterkrone auf

Rund 850 Ostereier schmücken zum Fest 2017 die Osterkrone auf dem Rathausbrunnen. Neue Ideen stehen bei den Frauen der Oberkotzauer SPD im Vordergrund, denn nichts ist langweiliger, als jedes Jahr der gleiche Schmuck. Der Krone eine Einmaligkeit zu verleihen haben sich auch dieses Jahr Margit Denzler und die Organisatorin, Renate Hertrich-Hager zum Ziel gesetzt und das ist auch gelungen. Aus der Ideensammlung wird den fleißigen Helfern der Rahmen vorgegeben und die Kreativität entsteht beim Binden und Schmücken wie von selbst. Alles, einschließlich die Suche nach geeigneten Zweigen, ist handgemacht. Krabbeln, dehnen, bücken und schnippeln, nach nur vier Stunden war auch heuer das Werk mit viel Liebe vollendet. Mit tatkräftiger Unterstützung der Männer wurde dann, rechtzeitig zur Oberkotzauer Konfirmation am Sonntag vor Ostern, im kleinen Park beim Rathaus dem Brunnen die Krone aufgesetzt. Vom kleinen Holzkohlegrill gab es zum Abschluss am Rathausbrunnen Bratwürste. Natürlich umsonst und natürlich auch für interessierte Oberkotzauer Bürger.
Auf dem Bild von links Christian Zink, Timmy, Lothar Wagner, Tina Zink, Markus Zink, Renate Hertrich-Hager, Reiner Hager, Werner und Margit Denzler

Werner Denzler

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Verschieben von Verantwortung

Die Berufung des AfD-Rektors Kögler zum neuen Schulleiter der Grund- und Mittelschule Oberkotzau, eine Schule gegen Rassismus und Schule mit Courage zählt nun nicht unbedingt zu den Sternstunden für die Oberkotzauer Schule und ist mit Sicherheit keine Wunschvorstellung der SPD-Fraktion. Noch dazu geben die Verantwortlichen des zuständigen Schulamts und die Regierung von Oberfranken ein Bild des Jammers in diesem Punkt ab. Im Schulamt will keiner verantwortlich sein und Stellung nehmen, weil man Ärger befürchtet und schiebt den Ball der Regierung zu. Diese setzt als Inszenierung ein Gespräch mit dem AfD-Mann an, bei dem er über seine politische Neutralität und seinen Amtseid aufgeklärt wird, was Herrn Kögler eigentlich schon seit Beginn seiner Lehramtstätigkeit hätte bekannt sein müssen! Oder hatte man Bedenken, Herrn Kögler würde es an diesem pädagogischen und rechtskonformen Grundverständnis mangeln? Warum diese plötzliche Aufgeregtheit bei einem so "lupenreinen Demokraten", für den sich Herr Kögler ausgibt, fragen sich die Sozialdemokraten? "Für uns steht fest, dass ein bloßes Verschieben der Verantwortlichkeit keinen Lösungsansatz und kein Auseinandersetzen mit der Thematik darstellt, sondern maximal als Alibifunktion dient", so Fraktionsvorsitzender Retsch.
Bislang fehlt der SPD-Fraktion aber auch die notwendige Glaubwürdigkeit in den Aussagen des neuen Schulrektors. Die rechtspopulistische AfD hat durchaus große nationalsozialistische Tendenzen, was sich auch in ihrem Führungspersonal wiederspiegelt. Höcke´s menschenverachtende Aussagen zum Mahnmal in Berlin und dem 1000jährigen Reich, das Begrüßen von Schießbefehlen von Frau Petry und Frau Storch und nicht zuletzt die fremdenfeindlichen Äußerungen des Herrn Gauland über deutsche Nationalspieler sind Belege für den Weg, den die AfD inhaltlich und demokratiefeindlich bestreiten will. Dies alles trägt Herr Kögler durch seine Mitgliedschaft und sein Bestreben nach Parteiämtern mit, da helfen auch keine noch so wohlmeinenden Beteuerungen. "Wenn es ihm, wie er selbst schildert, tatsächlich nur um eine eurokritische Haltung geht, muss er sich schon die Frage gefallen lassen, warum er dann nicht wie AfD-Gründer Lucke ausgetreten ist, der rechtzeitig die rechtsradikalen Tendenzen erkannt hat", so Retsch?? Für seine Prinzipien kann man in jeder anderen demokratischen Partei auch eintreten, ohne rechtspopulistischen- und radikalen Heuchlern und Menschenfängern den Hof zu bereiten, so die allgemeine Auffassung der SPD! Aber anscheinend sind Herrn Kögler diese Tendenzen wohl entgangen oder er wollte sie einfach nicht erkennen.
Für die SPD-Fraktion steht jedoch fest, dass der Ruf der Grund- und Mittelschule Oberkotzau, "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" unter keinen Umständen geschädigt werden darf. Man werde die weiteren Handlungsweisen der neuen Schulleitung genau verfolgen, denn das Wohl der Schüler und die Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen unabhängig jeglicher Person im Vordergrund - denn es muss an Taten und nicht an wohlklingenden Worten gemessen werden.

Markus Retsch - Fraktionsvorsitzender

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Neujahrsempfang 2017

Schon Tradition hat das Neujahrsanstoßen der SPD und der JUSO von Oberkotzau. In der wohltemperierten Schalterhalle des alten Bahnhofsgebäudes konnte die Ortsvereinsvorsitzende Tina Zink diesmal auch den Kandidaten der SPD zum neuen Bundestag, Jörg Nürnberger, begrüßen. Obwohl an diesem Wochenende unzählige Einladungen zum Neujahrsbeginn erfolgten, konnten die Sozialdemokraten mit vielen Bürgern ihrer Heimatgemeinde auf ein friedvolles Neues Jahr anstoßen. Gesprächsthemen waren vor allem die bevorstehende Sanierung der Frankenbrücke und hierbei die Einbeziehung des geplanten Aufzugs zu den mittleren Bahngleisen und die Frage, wie es nun mit dem Bahnhofsgebäude weitergehe. Auch wenn diese Fragen nicht abschließend beantwortet werden konnten, sieht man doch, was den Oberkotzauer Bürgern am Herzen liegt und worüber sie gern mehr Informationen hätten. Die Oberkotzauer SPD bleibt am Ball. Die Wünsche nach Gesundheit, Erfolg und Wohlergehen möchten Tina Zink, und Fraktionsvorsitzender Markus Retsch auch im Namen der SPD-Gemeinderatsfraktion, nochmals auf diesem Wege allen Bürgerinnen und Bürgern von Oberkotzau übermitteln

Werner Denzler

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Ortsteilbegehung und kommunalpolitischer Dämmerschoppen

Die letzte Ortsteilbegehung vor der Winterpause führte die Oberkotzauer SPD entlang der Schwesnitz, beim "Summa Park" und im Bereich der Fabrikstraße durch. Zunächst wurde die vom Wasserwirtschaftsamt im Frühsommer fertig gestellte Renaturierung des Mühlkanals mit Umgestaltung der Fischtreppe besichtigt. Werner Denzler konnte berichten, dass diese Maßnahmen erst nach dem Erwerb des Mühlenrechts durch den Freistaat Bayern möglich wurden. Hervorragend gelungen und wunderschön verbunden mit dem ehemaligen Industriegelände der Summafabrik, so das Resümee, sei dieser große Eingriff in den Altbestand. Der Rückbau des Mühlkanals auf das Niveau der Schwesnitz und die vielen mit Natursteinen in der Schwesnitz eingebrachten flachen Wassertreppen verführen geradezu zum Verweilen und zum Lauschen des seichten Geplätschers.
Die anwesenden SPD Gemeinderäte Markus Retsch, Renate Jahn und Frank Bürger erklärten anschließend die weiteren Planung des Marktes Oberkotzau zum Summapark. Durch den Erwerb des Hofer Fernwehparks mussten gegenüber dem ursprünglichen Konzept umfangreiche Umplanungen erfolgen. Hierzu gehört auch die nun beschlossene Errichtung eines Atriums im "hinteren" Bereich des Geländes mit rund 100 Sitzplätzen, welche auf Vorschlag der SPD-Fraktion in den Planungen belassen wurde.
Ein Schandfleck und nicht gerade einladend für die vielen Wohnmobilisten, die unseren wunderschönen Stellplatz besuchen, sei das mit Müll übersäte Grundstück Fabrikstraße 2. Der unmögliche Zustand besteht seit vielen Monaten und verschandelt das Ortsbild aufs Gröbste. Es wurde nachgefragt, weshalb die Gemeinde, der der Zustand zweifelsohne bekannt sein muss, hier nicht tätig wird.
Beim kommunalpolitischen Dämmerschoppen in der Gaststätte Schloßstuben wurde ausgiebig weiter diskutiert. Angesprochen wurde zum wiederholten Male, weshalb offensichtlich die örtliche Gastronomie kein Interesse an Hinweistafeln entlang des Saaleradweges hat. Unser reichhaltiges Angebot von Gaststätten und Biergärten sowie der Eisdiele muss sich doch nicht verstecken und würde sicherlich den einen oder anderen Radfahrer zum Zwischenstopp bewegen. Wer selbst Radtouren unternimmt kann bestätigen, dass ein entsprechender Hinweis hervorragend ankommt.
Auch wenn der Wohnmobilstellplatz von manchem Bürger mit Skepsis betrachtet wurde, so hat sich diese Einrichtung im Laufe des Sommers mächtig etabliert und wird sehr gut angenommen, was auch der örtlichen Gastronomie mit zu Gute kommt.

Werner Denzler

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Positiver Sinneswandel

Positiv nimmt die SPD-Fraktion im Gemeinderat die jüngste Entwicklung in Sachen eines barrierefreien Bahnhofs zur Kenntnis.
Eineinhalb Jahre nachdem die SPD gemeinsam mit MdB Martin Burkert und MdL Klaus Adelt begonnen hat, sich für eine absolut erforderliche Barrierefreiheit am Bahnhof einzusetzen und knapp zwei Wochen nachdem MdL Klaus Adelt von der Bahn grünes Licht hierfür bekam hat nun auch endlich die CSU dieses Thema politisch für sich entdeckt und erkannt, dass es wohl von größerer Bedeutung für Oberkotzau ist, als angenommen.
Auch dank des zunehmenden Drucks u. a. von VdK, Seniorenbeirat und Pro Bahn war aus Sicht der SPD die CSU nun wohl gezwungen, ebenfalls zu handeln und zu versuchen auf ihre zuständigen Minister Herrmann und Dobrindt einzuwirken; wobei letzterer bislang keinerlei Bereitschaft hierzu erkennen ließ. Aus Sicht der SPD wäre womöglich eine frühere Umsetzung, als nun vorgesehen, im Rahmen der jetzigen Bauarbeiten im Bereich des Machbaren gewesen, hätte sich die CSU ebenfalls seit eineinhalb Jahren für dieses Thema interessiert und bei ihren Ministern stark gemacht. Unabhängig davon vertrete man aber auch weiterhin die Auffassung, dass sich die Bahn selbst einen Bärendienst erwiesen hat, nicht von Planungsbeginn an, auch die entsprechenden Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit einzuplanen. Dass man jetzt zumindest erreicht habe, dass der Bahnhof spätestens 2020 barrierefrei wird, ist einzig und allein auf das Bemühen Klaus Adelts, Martin Burkerts und der örtlichen SPD zurückzuführen. "Sollte dieser Termin wider Erwarten nun doch noch vorgezogen werden, so wäre dies absolut begrüßenswert und im Sinne vieler Bürgerinnen und Bürger, die dann endlich das Angebot der Bahn ohne Hindernisse wahrnehmen könnten", so Fraktionsvorsitzender Retsch abschließend.

Markus Retsch

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Besuch der Wertstoffsortieranlage der Fa. Böhme

Was geschieht mit dem Inhalt der Wertstoffcontainer der vielen Sammelstellen im Landkreis? Den Wertstoffen auf die Spur zu gehen war das Ziel einer Führung durch den Betrieb einer der deutschlandweit modernsten und effektivesten Wertstoffsortieranlage bei der Fa. Böhme Wertstofferfassung in Rehau. Stefan Böhme, der Chef des Unternehmens, führte die Gruppe nach einer ausführlichen Einleitung in die Philosophie seines Unternehmens und das Duale System durch die Anlage. Alle Verpackungen die auf den Markt kommen, so Stefan Böhme, müssen an zentrale Stellen gemeldet werden, um so auch die Rücklaufquoten, welche die Verpackungsverordnung vorgibt, kontrollieren zu können. Diese zentralen Stellen, so z.B. das "Duale System Deutschland -DSD-" vergeben dann die Sortierung mit kontrollierter Rückführung in den Wertstoffkreislauf an die Sortieranlagen. So, so der Firmenchef, sortiere seine Firma allein aus 42 Landkreisen und kreisfreien Städten, zwei davon in Hessen, die gesammelten Verpackungen aus Werstoffcontainern und gelben Säcken. Der Rundgang in den beiden voneinander getrennten Sortieranlagen für Verpackungen wie z.B. Folien, Tetrapacks, Dosen, Kunststoffbehältnisse aller Variationen usw. und Altpapier und versetzte alle Teilnehmer in Erstaunen. Mit rasender Geschwindigkeit laufen die Sortierbänder kreuz und quer und in mehreren Ebenen für die ihnen zugeteilte Sortierung. Sei es am Anfang das Aufreißen der Säcke und das Auflockern der Stoffe, so erfolgt im Weiteren die Grobsortierung nach Größen. Und dann geht`s richtig los. Ob mit Magneten, durch Lichterkennung. Induktion oder mittels Luftdüsen, fast jedes Stück wird erkannt und auf eigene Bänder separiert. Mehr als 50 % der sortenreinen Stoffe werden nach dem Verlassen der Sortieranlage für neue Produkte verwendet. Der Rest, so Stefan Böhme, werde hochwertiger Brennstoff.
Eine fast sortenreine Aufbereitung der von den Bürgern gesammelten Verpackungen, so resümierte Werner Denzler von der Oberkotzauer SPD, sei somit gewährleistet. Es lohne sich im Sinne des Umweltschutzes und der Schonung natürlicher Resourcen also doch, jede Verpackung zu sammeln und in die Container zu werfen. Das Vorurteil, die gesammelten Abfälle werden ja sowieso verbrannt, konnte die Gruppe nach der Besichtigung nicht mehr gelten lassen. Der abschließende Dank ging auch an die engagierten Mitarbeiter des Unternehmens.

Werner Denzler

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Barrierefreiheit am Bahnhof Oberkotzau

Ablehnende Haltung nicht hinnehmbar
Die ablehnende Haltung der Deutschen Bahn zur Errichtung eines barrierefreien Zugangs zu den Gleisen 4 und 5 am Oberkotzauer Bahnhof ist für die SPD so nicht hinnehmbar. Aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden Markus Retsch ähnelt es fast einem Schildbürgerstreich, auf der einen Seite barrierefreie Bahnsteige zu errichten aber zugleich dem Zugang zu diesen die Barrierefreiheit zu verweigern. "Diese Haltung ist schlichtweg sinnfrei und nicht zielführend im Umgang mit Menschen die eine Behinderung oder sonstige Beeinträchtigung im Rahmen ihrer Mobilität haben", gibt Retsch zu bedenken. Im Rahmen einer EU-Verordnung sind Eisenbahnunternehmen verpflichtet durch Einhaltung von technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI) die Zugänglichkeit zu allen baulichen Strukturen durch schrittweise Beseitigung physischer Hindernisse und funktioneller Behinderungen im Rahmen der Durchführung von Bau- oder umfangreichen Renovierungsarbeiten zu gewährleisten. Warum soll dies ausgerechnet in Oberkotzau nicht geschehen bzw. warum will man diese notwendige Maßnahme nicht umsetzen, fragt sich die örtliche SPD? Die Deutsche Bahn begründet ihre Entscheidung mit den fehlenden Fahrgastzahlen von den betreffenden Gleisen, was jedoch nicht so einfach hingenommen werden kann, da die EU-Verordnung bei der Umsetzung derartiger Maßnahmen keinerlei Mindestfahrgastanzahl vorgibt, so Retsch weiter. Auch einen eventuellen Bezug zur Frankenbrücke, welche ja in die Zuständigkeit des Landkreises Hof fällt und an der der beschwerliche Treppenzugang befestigt ist, wollen die Sozialdemokraten nicht gelten lassen, da aus deren Sicht im Rahmen der EU-Verordnung 1371/2007 ein barrierefreier Zugang zu den Gleisen in jedem Fall gewährleistet werden muss. Für Oberkotzau würde dies notfalls die Errichtung einer Unterführung hin zu den Gleisen 4 und 5 bedeuten, was unnötig Mehrkosten bedeuten würde. Auch eine angepriesene Umsteigevariante über den Hauptbahnhof Hof ist aus Sicht der SPD doch nur mit einem unsagbaren Mehraufwand und strapaziöseren Reisezeiten für die betroffenen Bürger möglich. Außerdem widerspräche dies dem Grundsatz besagter EU-Verordnung, dass Menschen mit Behinderungen bzw. eingeschränkter Mobilität das gleiche Recht auf Freizügigkeit, Entscheidungsfreiheit und Nichtdiskriminierung wie alle anderen Bürger haben.
Ferner weist Markus Retsch darauf hin, dass für die Sozialdemokraten vor Ort das Thema Barrierefreiheit weder in Altersklassen noch in körperlichen und geistigen Beeinträchtigung gedacht wird, sondern in einer Beurteilung der jeweiligen Lebenssituation von Bürgerinnen und Bürgern. "Barrierefreiheit betrifft alle Altersklassen und Gesellschaftsschichten - auch hier muss stellenweise noch an der Beseitigung von Barrieren in der Denkweise gearbeitet werden", ist sich Retsch sicher.
Um nun in der Problematik weiter zu kommen und möglichst noch vor Beginn der Bauarbeiten ein positives Ergebnis zu erzielen, haben sich die Sozialdemokraten an das für Fahrgastrechte zuständige Eisenbahn-Bundesamt in Bonn gewandt, sowie den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Martin Burkert und die Europaabgeordneten Ismail Ertug und Kerstin Westphal, sowie MdL Klaus Adelt in die Problematik eingeschaltet. Martin Burkert hatte bereits 2015 bei einem Vororttermin in Oberkotzau seine Unterstützung zugesagt und arbeitet seitdem kontinuierlich, parallel zu den SPD-Kommunalpolitikern, an einer bürgerfreundlichen Lösung für Oberkotzau. Aber Gelingen kann das Ganze natürlich nur, wenn auch die Deutsche Bahn sich öffnet und an einer Lösung mitarbeitet und sich der öffentliche Druck erhöht, ist sich die SPD sicher.

Markus Retsch

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Oberkotzauer Initiative "lautwirds"

Die SPD Oberkotzau begrüßt die Initiative "lautwirds" und wird die Forderungen nach aktiven Lärmschutz für alle betroffenen Menschen mit Nachdruck unterstützen. Es kann doch nicht angehen, dass beim kleinsten Abluftventilator Schalldämmmaßnahmen eingefordert werden jedoch ein Verkehrsunternehmen wie die Bahn eine ganze Region krank machen darf.
Seit fast zwei Jahrzehnten fordert die Oberkotzauer SPD zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm, Gestank und Gefahren den zügigen Bau der Umgehungsstraße. Zunehmender Verkehr birgt zwangsläufig zunehmende Gefahren in sich. Dies gilt in allen Belangen; auch bei zunehmenden Schienenverkehr. Lärm, und dies ist wissenschaftlich belegt, kann bei uns Menschen zu enormen psychischen Erkrankungen führen.
"Größtmöglicher Lärmschutz für alle vom Verkehr betroffenen Menschen muss oberstes Ziel sein und dies hat die Oberkotzauer SPD auch bei der Planung der Umgehung stets eingefordert und erwartet im Fall eines Baus im Bedarfsfall dort auch bestmöglichen Lärmschutz", so Fraktionsvorsitzender Markus Retsch. Auch die Bahn müsse in die Pflicht genommen werden und sich nicht durch formelle Versteckspiele aus der Affäre stehlen dürfen, wenn durch verkehrssteuernde Maßnahmen ein neuer Hochleistungs-Güterkorridor Ost, einhergehend mit der Elektrifizierung der maßgeblichen Streckenabschnitte, geschaffen werden soll.
Auch wenn, lt. Bahn, nach den gesetzlichen Vorgaben angeblich bedingt durch die Elektrifizierung keine neuen Lärmschutzberechnungen und Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen sind, muss die Gesundheit der betroffenen Menschen immer im Vordergrund stehen. Die Elektrifizierung erfolgt zur Gewährleistung des durchgehenden Hochleistungs-Güterkorridors Ost und dürfte wohl schon aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu einer erheblichen Erhöhung der Verkehrsdichte auf diesen Streckenabschnitten führen. Niemand wird bestreiten, dass dies dann nicht auch zu einer enormen Mehrbelastung der Anlieger führt.
Bereits jetzt, so die Diskussion in der SPD, habe der Lärm durch den Schienenverkehr enorm zugenommen. Nicht zuletzt durch die radikale Abholzung jeglichen Bewuchses entlang der Bahngleise. Das, vor allem von den Güterwägen ausgehende bodennahe Rollgeräusch, war bisher durch die Begrünung gedämpft.
Um dem Ganzen auch den notwendigen politischen Druck zu verleihen wird die SPD ihren Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Martin Burkert, sowie alle Wahlkreisabgeordneten in die Sachlage einbinden.

Werner Denzler

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Jahreshauptversammlung mit Jörg Nürnberger

Zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Oberkotzau konnte die Vorsitzende Tina Zink den Unterbezirksvorsitzenden Uli Scharfenberg und den neu gewählten Kandidaten zur nächsten Bundestagswahl, Jörg Nürnberger begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, Altbürgermeister Emil Spröd und Friedrich Herbst berichtete die Vorsitzende über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Auf das Jahr verteilt konnte sich die Bevölkerung bei der SPD bei immerhin vierzehn öffentlichen Veranstaltungen über die Entwicklung von Oberkotzau, die Arbeit der SPD in den gemeindlichen Gremien und die Zukunftspläne informieren. Neben den iederkehrenden Terminen Neujahrsempfang, Aufstellen der Osterkrone, Familienfest, Adventsfeier und Ortsteilbegehungen mit Dämmerschoppen, konnte die SPD auch eine Nachmittagsveranstaltung zur Barrierefreiheit mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD im Bundesverkehrsministerium, Martin Burkert, durchführen. Die hierbei besprochenen Maßnahmen, insbesondere beim geplanten Umbau der Bahnsteige, werden nach wie vor im Ministerium diskutiert, auch wenn der Einfluss des Bundes auf die Bahn AG nicht mehr sehr groß sei, so die Vorsitzende. Auch Landtagsabgeordneter Klaus Adelt, der immer wieder beim Ortsverein über die Arbeit im Bayerischen Landtag berichtet und sich für Oberkotzau Zeit nimmt, solle nicht unerwähnt bleiben.
Leider, so die Vorsitzende, müsse heuer das für 23. Juli geplante Familienfest wegen des am gleichen Tag von der SVO organisierten Fußballspiels zwischen dem FC Ingolstadt und Dynamo Dresden und der ebenfalls geplanten Einweihung des neuen Geschäftssitzes der HFO an der Ziegeleistrasse ausfallen. Als Ersatz sei im Herbst ein Weinfest geplant.
Von der Arbeit der Jusos berichtete Markus Zink vom mehrtägigen Zeltlager am Auensee und den am 14. Juli wieder beginnenden regelmäßigen Juso-Stammtisch.
Die neue Kassiererin Renate Jahn erstattete anschließend den Kassenbericht und auf Antrag von Kassenprüfer Werner Denzler erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig Entlastung.
Uli Scharfenberg leitete in seinem Grußwort auf den jüngst einstimmig vom Unterbezirk nominierten SPD Kandidaten für die nächste Bundestagswahl, Jörg Nürnberger, über. Mit Jörg Nürnberger habe die SPD einen jahrzehntelangen Verfechter sozialdemokratischen Handelns für die Nachfolge von Petra Ernstberger gewinnen können. Mit seiner Wahl habe die SPD bewiesen, dass taktisches Geplänkel zur Sicherung eines Abgeordnetensitzes der Partei fern liege und nur die tatsächlichen Werte eines Kandidaten zählen. Dies sei mit Jörg Nürnberger nun auch gelungen.
Jörg Nürnberger stellte sich und seine grob umrissenen Ziele als Abgeordneter dann auch vor. Seine Arbeit vor vielen Jahren bei den Jusos und sein stetiges Eintreten für soziale Gerechtigkeit hat sich durch sein Leben wie ein roter Faden gezogen. Er sei daher auch bei seinem Jura-Studium sofort der Studentenvertretung beigetreten. Auch seine Arbeit als zwischenzeitlich selbständiger Rechtsanwalt sei geprägt von Gerechtigkeit für alle sozialen Schichten. Er, so das Fazit bei der anschließenden Aussprache, vertrete die Grundwerte der SPD.
Der Fraktionsvorsitzenden der SPD im Marktgemeinderat, Markus Retsch, gab nun einen kurzen Umriss zur Fraktionsarbeit. Beim Summa-Park seien in konstruktiven Diskussionen auch Vorstellungen der SPD, wie z.B. das Atrium im hinteren Bereich für Veranstaltungen und Aufführungen zu belassen, eingeflossen. Auch die langjährige Forderung nach dem längst überfälligen Radweg entlang der Schwesnitz nimmt langsam konkrete Formen an. WLAN bzw. Hot Spot nicht nur im Bereich Marktplatz/Rathaus sondern auch Einbeziehung des Wohnmobilplatzes und des Summa-Parks seien wünschenswert und entspräche dem Fortschritt und Zeitgeist. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses gehe langsam voran, wenngleich mit einem weiteren Ankauf des Nachbargrundstücks für 300.000 € zur besseren Planung und Gestaltung des Gerätehauses eine teure Kröte geschluckt werden musste. Trotz Kostendruck werde die gemeinsame Fraktion von SPD und Grüne/ödp darauf achten, dass nicht an falschen Stellen eingespart werde. Für die SPD gilt die Maxime alles was sicherheitstechnisch sinnvoll und notwendig sei, in jedem Fall zu unterstützen. Positiv bewertete Retsch, dass sich nun auch der Seniorenbeirat mit den von der SPD bereits 2014 angestoßenen Themen "Bürgerbus" und "Barrierefreiheit" beschäftige; so bestehen gute Aussichten auch hier kleine Erfolge bei der Umsetzung erzielen zu können.
Zu den anstehenden Ehrungen hielt Werner Denzler ein Laudatio auf Helmuth Ackermann und seine für die Marktgemeinde Oberkotzau während seiner 50 jährigen Mitgliedschaft in der SPD Oberkotzau vollbrachten Leistungen. Ab 1966, dem Jahr seines Eintritts in die SPD, war der Jubilar fünf Wahlperioden, also 30 Jahre lang SPD Fraktionsvorsitzender im Marktgemeinderat. Davon 15 Jahre gleichzeitig der SPD Vorsitzende. Er war maßgeblich an der Entwicklung von Oberkotzau beteiligt. Beispielhaft wurde die Erschließung des größten Baugebietes, der Porschnitz und der Bau der Frankenbrücke als dringend notwendiger Ersatz für den höhengleichen Bahnübergang "Kappelbrücke" genannt. Helmuth Ackermann war und ist nach wie vor ein messerscharfer Beobachter des politischen Geschehens sowohl vor Ort als auch der großen Politik. Er übe Kritik oder Lob nicht verdeckt. Diese Offenheit habe sein Wirken bis zum heutigen Tag geprägt und diese Eigenschaft habe er auch ihm als seinen Nachfolger im Fraktionsvorsitz im Jahr 1996 mit auf den Weg gegeben, so Werner Denzler. Gesundheit sei das höchste Gut und dies wünschte ihm und seiner Ehefrau der Laudator im Namen der Oberkotzauer SPD für seinen künftigen Lebensweg.

Werner Denzler

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Ortsbegehung Schaumberg/Ziegeleistraße und Dämmerschoppen

Die in den Sommermonaten von der Oberkotzauer SPD durchgeführten Ortsteilbegehungen bescheren den "Spaziergängern" stets Einblicke in die Entwicklung ihres Heimatortes und führen auch zu Orten, die den Einzelnen in Erstaunen versetzen.
So war es auch bei der jüngsten Begehung bei einem Rundgang über den Schaumberg, die Ziegeleistraße und die Hofer Straße zurück in den Ort bei herrlichen Sonnenschein und herbstlichem Wind. Erfreulich war, dass wieder eine langjährige Baulücke an der Ecke Goethestraße/Schaumberg geschlossen wird.
Im weiteren Verlauf des Rundganges informierte SPD Fraktionsvorsitzender Markus Retsch mit Blick auf die große Wiese kurz vor dem Wertstoffhof auf weitere Grundstücksverkäufe von ansiedlungswilligen Unternehmen innerhalb des Industriegebietes.
Ein Schmuckstück, da waren sich alle einig, ist die Reitanlage im Gewerbehof Ziegeleistraße. Ein Waldstück, in dem die Pferde freien Auslauf haben, große weitläufige Weideflächen und der im Halbschatten versteckt gelegene Reitplatz, weit ab von Hektik und Verkehr und doch fast im Ort bieten Pferd und Reiter die optimalen Bedingungen.
Ein Blick von oben (vom Schaumberg) auf den Neubau der HFO Telecom zeigte die Dimension dieses Projektes, was man im Vorbeifahren nicht wahrnimmt. Man war sich unstrittig einig, dass diese Ansiedlung, in welcher neueste Kommunikationstechnik entwickelt und vermittelt wird, ein weiteres Zukunftsprojekt für den Markt Oberkotzau darstellt.
Beim anschließenden Dämmerschoppen in der Pizzeria La Grotta kamen die im Zuge der Renaturierung der Schwesnitz vom Wasserwirtschaftsamt durchgeführten Maßnahmen am Bachlauf und dem Mühlkanal zur Sprache. Durch den Ankauf des Mühlenrechtes durch den Freistaat konnte eine optimale Einbindung des Mühlkanals in die Gesamtmaßnahme erfolgen. Auch wenn sich die Grünpflanzen noch etwas Zeit nehmen, lädt schon jetzt das gesamte Umfeld bis hin zum Wohnmobilplatz zum Entspannen und Verweilen an der plätschernden Schwesnitz ein. Ferner informierte Werner Denzler in seiner Funktion als Seniorenbeirat über die aktuellen Vorhaben und Arbeiten in diesem, verbunden mit der Hoffnung, dass diese auch weiterhin sachlich aber unpolitisch fortgeführt wird.

Werner Denzler

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Oberkotzauer SPD setzt dem Rathausbrunnen die Osterkrone auf

Rund 800 Ostereier schmücken heuer die Osterkrone auf dem Rathausbrunnen. Jedes Jahr haben die Frauen der Oberkotzauer SPD neue Ideen, wie sie der Krone eine Einmaligkeit verleihen. Die zwischenzeitlich umfangreiche Ideensammlung haben sich Margit und Werner Denzler bei ihren alljährlichen Rundfahrten zur Osterzeit zusammengestellt. Natürlich wird nicht 1:1 abgekupfert. Der Rahmen wird vorgegeben, die Kreativität entsteht beim Binden und Schmücken. Alles, einschließlich die Suche nach geeigneten Zweigen, ist handgemacht. Krabbeln, dehnen, bücken und schnippeln, nach vier Stunden war heuer das Werk mit viel Liebe vollendet. Mit tatkräftiger Unterstützung der Männer wurde dann, rechtzeitig zur Konfirmation, im kleinen Park beim Rathaus dem Brunnen die Krone aufgesetzt. Vom Kugelgrill gab es zum Abschluss die ersten im Freien gegrillten Bratwürste des Jahres und ofenfrische Hefezöpfchen, gesponsert von Werner Denzler und Sonja Peckelhoff. Natürlich umsonst und natürlich auch für interessierte Oberkotzauer Bürger.

Werner Denzler

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Neujahrsempfang der SPD Oberkotzau

Schon Tradition hat das Neujahrsanstoßen der SPD und der JUSO von Oberkotzau. Fand im letzten Jahr der Empfang in der Schalterhalle des alten Bahnhofsgebäudes statt, so erfolgte heuer die Einladung am Dreikönigstag in das Fojer der Saaletalhalle. Obwohl das „Stärkeantrinken“ mit unzähligen Einladungen an diesem Tag die Oberhand hat, konnten die Sozialdemokraten mit vielen Bürgern ihrer Heimatgemeinde auf ein friedvolles Neues Jahr anstoßen.
Die Wünsche nach Gesundheit, Erfolg und Wohlergehen möchten die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Tina Zink und Fraktionsvorsitzender Markus Retsch, auch im Namen der Gemeinderatsfraktion, nochmals auf diesem Wege allen Bürgerinnen und Bürgern von Oberkotzau übermitteln.

Werner Denzler

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Ortsbegehung Autengrün und Dämmerschoppen der SPD Oberkotzau

Auch wenn das Wetter eisig war und es weißgott kein Vergnügen bereitete, spazieren zu gehen, fanden sich zur Ortsteilbegehung der Oberkotzauer SPD sechs Unverdrossene ein.
Dominierte früher die Landwirtschaft das Dorf, so hat sich Autengrün ganz still und leise mit zwei großen Reitställen und einer kleiner Pferdehaltung zu einen, man will fast sagen, Reiterdorf entwickelt. Neben Fattigau ist Autengrün der zweitgrößte Ortsteil von Oberkotzau. Seinen ländlichen Charakter mit den liebevoll gepflegten Gärten hat das Dörfchen jedoch nicht abgelegt. Trotz der miesen Witterung mit dem Restschnee vom frühen Morgen lohnte der Spaziergang durch die Ortsstraßen und der Blick auch "mal um die Kurven" und nicht immer geradeaus. Eine Meisterleistung darin, dass nicht altes zum Teil marodes Gemäuer dem Verfall preisgegeben werden muss, sah die Gruppe beim hervorragend restaurierten Anwesen der Schreinerei Schuberth mitten im Ort. Mit viel Liebe zum Detail, mit Ideen und dem Einsatz eigener Schaffenskraft hat sich die Familie ein für jeden sichtbares Vorzeigeobjekt geschaffen. Unsere Hochachtung.
Beim anschließenden kommunalpolitischen Dämmerschoppen kam, wie sollte es anders sein, die leidige Umleitung zur Sprache. Würde man auf die Umleitungsstrecke noch die rund 500 LKW, die ebenfalls täglich durch den Ort rauschen schicken, wäre das absolute Chaos perfekt. Wer nach diesen Wochen immer noch die Umgehungsstraße in Frage stellt lebt fern der Realität, so die einhellige Meinung der Diskussionsrunde. Ein Lob gab es für den Fortgang der Arbeiten im Summa Gelände durch das Wasserwirtschaftsamt. Jetzt sei absehbar, so die SPD Ortsvereinsvorsitzende Tina Zink, dass noch bis Ende dieses Jahres die Renaturierung der Schwesnitz in diesem Bereich abgeschlossen wird.
Die Fragen, wann mit den Bauarbeiten zum Seniorenwohnhaus auf dem für einen Investor vor fast zwei Jahren reservierten gemeindlichen Grundstück bei der Schule und mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen wird, konnten die anwesenden SPD Marktgemeinderäte keine Antwort geben. Mit der vom Bürgermeister im Frühjahr angekündigten Fertigstellung des Feuerwehrhaus-Rohbaues bis November wird's wohl nichts.

Werner Denzler

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Kommunalpolitischen Dämmerschoppen mit Klaus Adelt

Beim kommunalpolitischen Dämmerschoppen im Juni stand auf Einladung der Oberkotzauer SPD-Jusos Landtagsabgeordneter Klaus Adelt den vielen Besuchern Rede und Antwort.
Nicht alles der Regierung Seehofer sei "Heile Welt" und die Region Hochfranken müsse erneut aufpassen, nicht von der allgemeinen positiven Entwicklung des Freistaates abgehängt zu werden.
Beim Verkehr beginne es z.B. mit der Elektrifizierung der im Staatsvertrag festgelegten Bahnverbindung Hof-Selb-Eger-Prag. Die tschechischen Nachbarn erfüllen die vertraglichen Pflichten; die oberfränkischen CSU-Abgeordneten sehen jedoch trotz vielfacher Aufforderungen davon ab, die Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen. Die Bahn und nicht das Auto, so Klaus Adelt, ist immer stärker das zukünftige Verkehrsmittel der jungen Menschen. Hier in allen Bereichen die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, sind die Forderungen der SPD Fraktion im Landtag.
Bildung. Hier kann jeder vor Ort erfahren, welcher Sanierungsstau in der Mehrzahl der Schulen entstanden ist. Die Kommunen allein können diese Mammutaufgabe nicht schultern und die staatliche Unterstützung ist mehr als dürftig. Warum eigentlich? Ist doch lt. Regierung Seehofer jeder Euro für Bildung ein Euro in unsere Zukunft. Die CSU Verantwortlichen sollten sich mal die Mühe machen, die Vorschläge der Opposition ernst zu nehmen. Dann, so Adelt, könnte in naher Zukunft das Hin- und her in der Bildungspolitik ein Ende haben.
Dass der Ministerpräsident keinen Schimmer von der Situation hier bei uns in Hochfranken habe zeige sich einmal mehr am schon zum Possenreißer gewordenen Schlagwort "Fachkräftemangel auf dem flachen Land", so Klaus Adelt. Nicht nur die Abwanderung in Ballungsgebiete sei das Problem sondern auch Überalterung und Geburtenrückgang. Warum, könne z.B. nicht eine Änderung der Asylpolitik in der Weise erfolgen, dass qualifizierte Asylbewerber schnellstmöglich, und wenn auch vorerst auf Probe, solche Arbeitsplätze besetzen können und nicht erst eine Wartezeit absolvieren müssen, bevor sie sich bewerben dürfen.
Auch in den Ballungszentren ist die Landespolitik nicht heile Welt, mit Hinblick auf den überhitzten Wohnungsmarkt. "Was nützt mir ein tolles Gehalt, wenn ein Großteil für die Miete draufgeht? Unsere Wohnverhältnisse sind für einen Großteil der Münchner unerreichbarer Luxus."
Ein weiteres Thema das der Bayern-SPD und ihren Abgeordneten sehr am Herzen liege, so Klaus Adelt, sei die absolut unbefriedigende Situation mit den Straßenausbaubeiträgen. Reiche Städte und Gemeinden können auf diese Bürgerbeteiligung der Ausbaukosten locker verzichten, doch wo bitte, so Adelt, finde man diese Kommunen in Bayern noch? Die Situation ist klar: In Bauboom der 60er und 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts sind Baugebiete im Stundentakt ausgewiesen worden. Leider hatte man damals, und das soll keine Kritik sein, in die Zukunft, also an die Zeit der erforderlichen Sanierung der Infrastruktur, keinen Gedanken verloren. Und diese "Zukunft" ist jetzt, 30 bis 40 Jahre danach. Ohne Wenn und Aber über eine vom Staat aufgezwungene Satzung die jetzigen Anlieger zur Kasse zu bitten, ist der falsche Weg. Die Schuldenlast könne vielfach mit den zur Verfügung stehenden Renten der Häuslebesitzer nicht geschuldert werden und zwinge zur Aufgabe des Eigentums. Das ist ein Ist-Zustand, den man nicht lassen kann, weshalb die SPD eine Anhörung zu den Straßenausbaubeiträgen im Landtag durchgesetzt habe und ergebnisoffen darüber zu diskutieren.
Wir müssen diskutieren, wie man das besser machen kann. Bisher sträubt sich die CSU jedoch vor Änderungsvorschlägen und Denkanstößen.
Ein gangbarer Weg wäre z.B. ein jährlicher, nach Grundstücksgröße berechneter Straßenausbaubeitrag für alle Grundeigentümer, der zusammen mit der Grundsteuer eingezogen wird. So werde jeder Eigentümer des Grundstückes, egal wann er dies erworben hat, zu den künftigen Kosten für Straße und Infrastruktur herangezogen. Über diesen und andere Vorschläge muss diskutiert werden.
Bei der sich anschließenden, vom örtlichen Juso Vorsitzenden Markus Zink geleiteten Diskussion, kam die Starkstromtrasse ins Gespräch und dass nicht alleine mit dem Hinweis Seehofers, die solle gefälligst in benachbarten Bundesländern verlaufen, das Problem nicht gelöst sei. Soll, wie es die Staatregierung formuliert hat, erneuerbare Energie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln forciert werden, so müsse man sich jedem Problem stellen und nicht mit publikumswirksamen Hau-Ruck-Aussagen das Problem vom Tisch wischen.
Crystal Speed, die Droge der Gegenwart, so ein Beitrag, stelle doch vor allem in grenznahen Regionen ein sehr großes Problem dar. Warum könne man nach so vielen Jahren nach wie vor nur spärlich gesäte Einzelerfolge beim Kampf gegen diese Droge verbuchen.
Die Antwort von Klaus Adelt folgte kurz und knapp: Bei der Polizei, dem Zoll und den ärztlichen Fachkräften (Körperuntersuchungen) fehlt es vehement an Einsatzkräften und eine Verstärkung in grenznahen Regionen ist trotz vieler Bitten der SPD bislang nicht erfolgt.

Werner Denzler

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Ortsteilbegehung

In den nächsten Wochen schon sollen die Bagger anrollen und die Bauarbeiten für den 1.Bauabschnitt im Summa Park fortgesetzt werden. Die Fertigstellung soll bis Herbst erfolgen, so lautete die Information der SPD Gemeinderäte vor Ort anlässlich der ersten Ortsteilbegehung der Oberkotzau SPD im Jahr 2015. Bei Kälte und strömenden Regen ließen sich die Teilnehmer bei dem Rundgang entlang des ehemaligen Summa Geländes und der Schlossparkstraße die Stimmung nicht vermiesen. Der Bauabschnitt werde mit dem Rückbau der Mauer zur Schwesnitz und der Schaffung von zwei Bachläufen rund um die Badeinsel fast gänzlich vom Wasserwirtschaftsamt durchgeführt. Die weiter bachaufwärts im Plan dargestellte zweite Insel wird, so die Information, wegen der im Sommer sehr geringen Wasserführung und der damit verbunden Gefahr der zu starken Verlandung, nicht gebaut.
Auch für den Wohnmobilstellplatz werden die Restarbeiten, wie Bepflanzung und Aufstellung des Kassenautomaten in Kürze erfolgen.
Beeindruckt waren die Teilnehmer von der Natur auf dem gesamten Grundstück. Fauna und Flora hatte sich beeindruckend in nur einem Jahr ohne Baumaschinen und Lärm viel ihres natürlichen Lebensraumes zurückgeholt. Diese momentan vorhandene Vielfalt mal in Ruhe auf sich wirken zu lassen, ist eine Empfehlung der örtlichen SPD an Jedermann.

Werner Denzler

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Politischer Dämmerschoppen

Mit der Fortsetzung der politischen Dämmerschoppen knüpft die Oberkotzau SPD an die alte Tradition der monatlichen Treffen zum Gedankenaustausch an. Dieses Mal beschäftigte etliche Besucher vor allem die Frage, was denn nun mit der Seniorenwohnanlage bei der Schule wird? Da es fast keine Werbung und Infos hierüber gibt, habe man die Befürchtung, es könne ein Schlummerprojekt hieraus werden. Auch empfand man seiner Zeit die sogenannte Info-Veranstaltung eher als Verkaufsveranstaltung denn als reine Information. Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Tina Zink erläuterte den Anwesenden, dass nach ihrem Kenntnisstand dem Investor noch einige Kaufinteressenten fehlen, um mit dem Projekt beginnen zu können. Auch dürften Informationsveranstaltungen nicht als Verkaufsveranstaltung bei den Bürgern ankommen, da ansonsten die Gefahr besteht, ein an sich gutes Projekt in einem schlechten Licht darzustellen. Allerdings stelle man sich innerhalb der SPD-Fraktion auch schon die Frage, was denn wohl aus dem schönen Grundstück werden würde, sollte es auf Grund fehlendem Interesse erst gar nicht zum Bau einer Seniorenwohnanlage kommen? Die Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass die Bürger seitens des Rathauses noch besser und zeitnäher ins aktuelle Geschehen mit einbezogen werden, sicherte Tina Zink zu. Auf die Frage was denn aus dem hochangepriesenen und versprochenen Junge Union Projekt Beachvolleyplatz im Terrassenfreibad wird, welcher ja schon 2014 fertiggestellt sein sollte, teile Juso-Vorsitzender Markus Zink mit, dass dieser nach seiner Kenntnis von der Jungen Union nicht errichtet wird, da sich die Junge Union wohl zu wenig um die Gegebenheiten vor Ort im Vorfeld gekümmert hat und damit die Kosten unterschätzt haben dürfte. Die einzige Möglichkeit wäre nun eine Kostenübernahme seitens der Gemeinde, welche aber derzeit keine Mittel für einen Beachvolleyballplatz eingeplant hat.
Beim öffentlichen Nahverkehr und somit bei der Landkreispolitik angekommen wurde erneut sehr emotional der seit Jahrzehnten fehlende Verkehrsverbund Stadt und Landkreis Hof diskutiert. Die unlösbare Schwierigkeit in vielen Jahren, den ÖPNV mit einer einheitlichen Fahrkarte benutzen zu können und die Stadtbusse auch die Hofer Randgemeinden mit bedienen zu lassen, ist fast nicht zu glauben. Dass das Problem mit der immer wieder als Blockade vorgeschobenen unflexiblen RBO zusammenhängen soll, können die Menschen nicht mehr glauben, zumal in fast allen Regionen Bayerns derartige Verkehrsverbunde, sogar mit der als sehr unflexibel geltenden Deutschen Bahn und den vielen privaten Zugbetreibern, funktionieren.
Einen Seitenhieb gab es zum Abschluss des Dämmerschoppens auf die vielgepriesene Bürgerfreundlichkeit des neuen Landrates zur Ehrenamtskarte. Bis zu vier Monate ab Antragstellung müssen die im Landkreis Hof berechtigten Ehrenamtlichen auf einen dem Landrat genehmen öffentlichen Aushändigungstermin warten. Beantragt jemand z.B. in der Stadt Hof heute die Karte, kann er sie spätestens drei Tage danach persönlich abholen. Hier sollte nach Ansicht der Gäste dringend Abhilfe geschaffen werden. Hier müsse es aus Sicht der Betroffenen rasch zu Verbesserungen kommen.

Markus Retsch

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