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Pressemitteilung 2013 / 2014

SPD spendet neue Tornetze für Bolzplatz

Im Rahmen ihrer Wohngebietsbesuche machte Bürgermeisterkandidat Markus Retsch mit seinen Gemeinderatskandidaten Halt am Bolzplatz der Baugenossenschaftsstraße. Längere Zeit haben es hier engagierte Anwohner und Eltern erfolglos versucht, neue Tornetze für den Bolzplatz zu erhalten. Eine einzige Anfrage bei Markus Retsch reichte nun aus, um mit neuen farbigen Tornetzen ausgerüstet zu werden, freuen sich die Anlieger. "Man muss kleinere Anliegen von Bürgern unbürokratisch handhaben und schnell geeignete Lösungen finden, anstatt auf das Vergessen zu setzen und Anfragen auszusitzen", sagt Markus Retsch, für den es lediglich einen Anruf benötigte, um für die notwendige Unterstützung zu sorgen. Und da man ja bekanntlich nur mit Netzen alleine noch lange kein Fußball spielen kann, legten die Sozialdemokraten noch einen Fußball obendrauf. Gerade für Freizeitkicker und Eltern mit ihren kleineren Kindern bietet sich der Bolzplatz in der Baugenossenschaft geradezu an und wird in den Sommermonaten auch sehr gut frequentiert. Für den Sommer wurde daraufhin spontan ein Spiel der Kinder, verstärkt durch Eltern gegen SPD anberaumt. "Es ist super schön zu sehen, wie man mit kleinen Unterstützungen leuchtende Augen hervorbringen kann. Die Unterstützung von Familien mit Kindern und Jugendlichen wird auch in Zukunft ein großes Thema in Oberkotzau werden", so Retsch abschließend.

Markus Retsch

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SPD unterstützt Kindergärten

Unter dem Motto "lieber Spende statt Werbeanzeige" unterstützten die Oberkotzauer Sozialdemokraten mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Markus Retsch in diesem Jahr die Oberkotzauer Kindergärten. Vor kurzem besuchte aus diesem Grund Markus Retsch, gemeinsam mit der Ortsvorsitzenden Tina Zink und dem Juso-Vorsitzenden Markus Zink die drei Oberkotzauer Kindergärten und überbrachte ihnen jeweils eine Geldspende von 150,00 Euro als Zuschuss für wünschenswerte Anschaffungen in den Einrichtungen. Groß war die Freude bei allen Kindergärten über die Idee der Sozialdemokraten, da gerade für die Kleinen immer wieder neue Anschaffungen getätigt werden müssen. Aus Sicht von Bürgermeisterkandidat Markus Retsch sind Parteien im Wahlkampf zwar immer in der Maschinerie von Werbung und Veranstaltungen gefangen, aber warum sollte man nicht einmal einen anderen Weg gehen. Viele Bürger haben die Sozialdemokraten schon gefragt, warum sie dieses Mal weniger Werbematerial zum Einsatz bringen, als es bislang eigentlich immer üblich war. "Wir geben unterm Strich die gleichen Mittel aus, setzen dieses Mal aber verstärkt auf gezielte Unterstützung von Maßnahmen und Einrichtungen", so Retsch. Aus Sicht der Ortsvorsitzenden Tina Zink bräuchte es insgesamt die Materialschlacht von Plakaten, Werbeanzeigen etc. nicht, da die Bürger sich von derartigen Dingen eher nicht beeinflussen lassen. "Aber bei Wahlkämpfen ist es halt Tradition, auch auf solche Werbemittel zurückzugreifen, die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger", so Zink. Die SPD möchte zumindest ein kleines Zeichen setzen, dass weniger manchmal mehr sein kann und wenn dabei noch etwas Gutes dabei unterstützt wird, umso besser!

Vorstand

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Ortsteilbegehung der Kandidaten

Bürgermeisterkandidat Markus Retsch und die Kandidatinnen und Kandidaten zur Gemeinderatswahl starten ihre Ortsteilbegehungen. Am Freitag, 21.02.2014 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr erhalten die Bürger die Möglichkeit sowohl über den von der SPD vorgeschlagenen Standort eines neuen Feuerwehrgerätehauses, als auch andere Nutzungsvarianten im Ortskern Oberkotzaus näheres zu erfahren. Im Rahmen der Ortsteilbegehung werden Interessierten direkt vor Ort und transparent erläutert, welche Vorstellungen die Sozialdemokraten für Oberkotzau in den nächsten Jahren konkret haben. Alle Interessierten treffen sich um 15.00 Uhr an der Saaletalhalle.

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SPD besucht Wohngebiete

Gemeinsam mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Markus Retsch und den Gemeinderatskandidaten besuchen die Sozialdemokraten in den nächsten Wochen sämtliche Wohngebiete in Oberkotzau und seinen Ortsteilen. Am Samstag, 22.02.2014 machen die Sozialdemokraten Station in den Wohngebieten rund um die Baugenossenschaft von 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr. Im Anschluß daran werden dann die Wohngebiete vom Porschnitzweg bis in die Porschnitz bis ca. 18.00 Uhr aufgesucht. Bei kurzen Stipvisiten in unterschiedlichen Haushalten besteht die Möglichkeit in lockerer Atmosphäre mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Zum Startschuß findet außerdem ein Angrillen, solange der Vorrat reicht, mit dem "roten Grill" um 14.00 Uhr am Bolzplatz in der Baugenossenschaft statt.

Vorstand

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Markus Retsch will auf Chefsessel

Oberkotzau – Einstimmig schicken die Oberkotzauer Sozialdemokraten ihren Fraktionsvorsitzenden und Kreisrat Markus Retsch als Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl 2014 ins Rennen. Retsch habe in den letzten Jahren vieles maßgeblich mit bewegt und den größten Einblick in das Gemeindegeschehen seitens der SPD. „Seine kommunalpolitische Erfahrung, seine Offenheit für Neues und die Tatsache, kein Kind der Gemeindeverwaltung zu sein, öffnen Wege für mehr Gestaltung statt purer Verwaltung. Markus Retsch ist somit eine echte Alternative zum amtierenden Bürgermeister“, lautete die einhellige Empfehlung des Vorstands. Als „Mann mit klaren Vorstellungen und Prinzipien“ beschrieb Unterbezirksvorsitzender Ulrich Scharfenberg den Oberkotzauer Bürgermeisterkandidaten. „In Zeiten permanenter Veränderungen braucht auch Oberkotzau einen Bürgermeister, der anpackt, statt aussitzt“, sagte Ortsvorsitzende Tina Zink. Sie gab zu bedenken, dass in den letzten Jahren überwiegend nur Dinge zu Ende gebracht wurden, die der kürzlich verstorbene Altbürgermeister Ernst Schrödel noch in die Wege geleitet habe. Der einstimmig gewählte Bürgermeisterkandidat Markus Retsch ging in seiner Vorstellung vor allem auf jene Projekte ein, die die SPD aus der Opposition heraus habe bewirken können. Retsch nannte hier zum Beispiel die Erschließung neuer Baugebiete, den möglichen Ausbau eines Radweges entlang der Schwesnitz, die Standortfrage eines neuen Feuerwehrgerätehauses, die Einstellung von Auszubildenden in der Gemeindeverwaltung sowie die Wiedereinführung eines Fassadenwettbewerbs. Letzterer sei von der CSU 18 Monate später sozusagen durch die Hintertür gecancelt worden. Auch könne er, Retsch, durchaus nachvollziehen, dass der Amtsinhaber und seine Mehrheitsfraktion „ein Oberkotzau der heilen Welt suggerieren wollte“. Das entspreche leider nicht der Realität.
„Fehlender Mut beim Schulhausbau, weitere Einsparungen im Bereich Abriss- und Fundamentarbeiten zu erzielen, ein nur sehr schleppender und teilweise konfuser Baufortschritt bei der Summa-Brache, Pannen beim Anhörungstermin zur Umgehungsstraße und vieles mehr gehören eben auch zur Bilanz des Bürgermeisters und dürfen nicht verschwiegen werden“, sagte Retsch. Die Option, in ein paar Jahren die niedrigste Verschuldung zu erlangen, darf laut Retsch nicht aus den Augen gelassen werden. „Das darf aber nicht dazu führen, dass wir weiterhin notwendige Investitionen in der Infrastruktur und Lebensqualität der Bürger immer wieder aufschieben“, betonte er. Retsch selbst will gemeinsam mit seiner Gemeinderatsliste wieder „für mehr Gemeinwohl statt Eigennutz eintreten, Fehlentwicklungen im Bereich der kommunalen Jugendarbeit und dem Jugendparlament beheben und sowohl für junge Familien wie auch für Senioren die Lebensqualität in Oberkotzau steigern.“ Dabei will die SPD auch verstärkt auf Bürgermitbeteiligung setzen, weil es schließlich um deren Vorstellungen für ein Oberkotzau der Zukunft gehe. Die Grundzüge dafür werden in den nächsten Wochen ausgearbeitet und dann der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Gemeinderatsliste wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Dabei bewiesen die Sozialdemokraten „Mut zur Veränderung“ und setzten auf eine Mischung aus Erfahrenen und jungen, neuen Gesichtern im Alter zwischen 18 und 68 Jahren.
Dabei legte die Oberkotzauer SPD „viel Wert auf ihren Nachwuchs“ und gibt somit gleich drei Jusos die Chance, Jugendpolitik auf der Liste einzubringen. „Mit diesem Team haben wir die Möglichkeit, die absolute Mehrheit der CSU zu kippen“, gibt sich Bürgermeisterkandidat Markus Retsch zuversichtlich.

Bilder

Die Kandidaten

  1. Markus Retsch (SPD)
  2. Tina Zink (SPD)
  3. Frank Bürger (SPD),
  4. Renate Jahn (SPD)
  5. Markus Thiel (parteilos)
  6. Wolfgang Pettirsch (SPD)
  7. Domenik Kügler (SPD, Jusos)
  8. Roland Feller (SPD)
  9. Lothar Wagner (SPD)
  10. Christine Quittenbaum (parteilos)
  11. Gabriele Bürger (parteilos)
  12. Viktor Hörner (SPD, Jusos)
  13. Werner Denzler (SPD)
  14. Stefan Seibert (SPD)
  15. Bettina Schmidt (parteilos)
  16. Hellmut Quittenbaum (SPD)
  17. Renate Hertrich-Hager (SPD)
  18. Wilhelm Neukampf (SPD)
  19. Timmy Schmidt (parteilos)
  20. Markus Zink (SPD, Jusos)

Ersatzkandidat: Walter Zeller

Werner Denzler

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Ortsteilbegehung und politischer Dämmerschoppen in Fattigau

Die jüngste Ortsteilbegehung mit anschließendem politischen Dämmerschoppen führte die Oberkotzauer SPD nach Fattigau. Bei der Begehung, kurz nach dem Starkregen, der auch im Fattigau Schäden hinterlassen hatte, konnte sich die Gruppe einen näheren Einblick in die Gewalt der Wassermassen eines sonst harmlosen und unscheinbar kleinen Bächleins verschaffen. In der Fletschenreuther Straße waren die Erdabschwemmungen aus Feldern, deutlich sichtbar. Der Straßendurchlass konnte die Flut nicht bewältigen. Ein Auto war in einer durch das auf der Straße fließende Schlammwasser in einer tiefergelegenen Garage komplett überschwemmt und stand nun als Totalschaden in der Einfahrt. Die Gruppe war sich einig, dass gegen wolkenbruchartigen, plötzlich einsetzenden Regen keine Vorsorgemaßnahmen möglich sind. Auch wegen des bereits mit Regenwasser der vorhergehenden Wochen total gesättigten Bodens war nur ein oberflächiges Abfließen möglich.
Zu den Windkraftanlagen äußerten sich Anwohner, dass diese zwischenzeitlich zum Ortsbild gehören. Man nehme die in rund 500 m Entfernung stehenden Anlagen nur noch am Rande wahr. Nur bei ganz bestimmten, gelegentlich auftretenden Windverhältnissen seien die Anlagen hörbar. Wolle man saubere Energie, so eine Anwohnerin, müsse man auch gewisse Einschränkungen hinnehmen. Die Fattigauer haben die Windräder akzeptiert und so einen Beitrag zur Energiewende geleistet.
Diskussionspunkt beim Dämmerschoppen war der durch das Unwetter verunreinigte Tiefbrunnen der Wasserversorgung Oberkotzau und das Abkochgebot des Trinkwassers. Der kleine Nebensatz am Samstag im großen Bericht über das Schadensereignis, das Trinkwasser müsse bis auf weiteres abgekocht werden und den Hinweis über die elektronischen Medien und das Radio, fanden die Bürger einfach nicht ausreichend genug. Viele hätten erst mit dem klaren Pressebericht am Dienstag vom bereits seit Freitag vorher bestehenden Abkochgebot erfahren. Es könne nicht einfach angenommen werden, jeder hätte Internet, Facebook oder höre Radio, zumal ein derartiger Aufruf an die Bürger überhaupt nicht zu erwarten war. Zum "Krisenmanagement" hätten sich die Diskus-sionsteilnehmer und viele Bürger gewünscht, dass an allen Anschlagtafeln der Gemeinde und evtl. über Verteilerdienste in alle Haushalte Handzettel verteilt worden wären, zumal diese Dienste ja vor allem Freitag und Samstag allgegenwärtig Prospektmaterialien verteilen. Ein auffallend farbiger Zettel mit großen Buchstaben, offiziell von der Gemeinde hätte den Kostenrahmen mit Sicherheit nicht gesprengt und Sicherheit in die Familien gebracht.
Niemand zeigte Unverständnis für den Schaden; dieser könne nicht vorhergesehen und von vorneherein vermieden werden. Doch die umfassende Information der Bürger sollte doch von den für einwandfreies Trinkwasser Verantwortlichen verbessert werden.

Werner Denzler

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Ortsteilbegehung im Baugebiet Fichtelgebirgsblick und Carl-Orff-Straße

Das jüngste Baugebiet "Fichtelgebirgsblick" und das Gebiet "Carl-Orff-Straße" waren Ziele der ersten Ortsteilbegehung des SPD Ortsvereins Oberkotzau im Jahr 2013. Die rege Bautätigkeit ist erfrischend, betrachtet man andernorts den Stillstand bei der Nachfrage nach Baugrundstücken. Die Tatsache, dass bis auf zwei Grundstücke die 15 erschlossenen Bauplätze veräußert sind, bestätigte den Teilnehmern an der Begehung einmal mehr, dass die vor etwas länger als zwei Jahren von der SPD Fraktion formulierte Forderung, das bereits 2006 erworbene Bauland endlich zu erschließen, richtig war. Werner Denzler, der die Begehung leitete, erläuterte den Teilnehmern, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken in Oberkotzau nach wie vor bestehe. Es sei daher auch ein Gebot der Stunde, den im Herbst 2011 im Gemeinderat gestellten Antrag der SPD Fraktion, ergänzende Flächen für die Erschließung aufzukaufen, seitens der Marktgemeinde nun auch umzusetzen. Der Rundgang, insbesondere in der Carl-Orff-Straße war ein Augenschmaus. Trotz der in diesem Jahr nur wenigen Sonnentage zeigte sich dieses vergleichsweise "junge" Baugebiet in den herrlichsten Farben der Natur. Jede einzelne Gartenanlage hat hier ihren besonderen Reiz. Farbenfroheit und individuelle liebevolle Pflege der Hausbewohner sind hier groß geschrieben. Wie schon in dem seit vielen Jahren bewohnten Baugebiet "Döhlauer Berg" zu beobachten, eignen sich Hanggrundstücke hervorragend für gärtnerische Fantasien. Ein großes Lob den Eigentümern blieb nicht aus.
Beim anschließenden gut besuchten politischen Dämmerschoppen stand die Landes- und Bundespolitik im Vordergrund. Die neueste "Amigo-Affäre" der bayerischen Staatsregierung schürt Wählerverdrossenheit und zeigt den Bürgern einmal mehr die Gleichgültigkeit der CSU-Abgeordneten gegenüber selbst beschlossenen Gesetzen, wie hier dem Verbot der Beschäftigung von Familienangehörigen auf Kosten der Steuerzahler. Auch die 0,5 Milliarden Euro, welche das Verteidigungsministerium in die Weiterentwicklung der Drohne gesteckt hat, obwohl seit mindestens drei Jahren feststand, dass dieser Flugkörper keine Zulassung bekomme, sei ein Bestätigung der Verantwortungslosigkeit der gegenwärtigen Bundesregierung beim Umgang mit Steuergeldern. Viele Milliarden Euro, so ein Diskussionsteilnehmer, müssen jährlich aufgrund nicht nachvollziehbarer Entscheidungen verantwortungsloser Politiker bzw. Ministerien geleistet werden. Für Projekte, welche dem Volke keinerlei Nutzen bringen. Ein Beispiel seien die vielen Milliarden zur Rettung der Bayerischen Landesbank als Folge ihres fatalen Spekulationsverhaltens. Hätte man diese, aufgrund fatalen Fehlverhaltens für Jahrzehnte gebundenen Gelder, für Kindertagesstätten, die Bildung und Infrastruktureinrichtungen zur Verfügung gestellt, wären mit Sicherheit diese Probleme, die gerne bagatellisiert werden, gelöst. Und der Bürger hätte wieder mehr Vertrauen in den Staat.

Werner Denzler

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SPD Oberkotzau beim Zustellstützpunkt der Deutsche Post

Weit mehr als zwanzig Teilnehmer konnte die SPD Ortsvereinsvorsitzende Tina Zink zur jüngsten Betriebsbesichtigung beim Post-Zustellstützpunkt Hof mit Sitz in Oberkotzau begrüßen. Stützpunktleiter Wolfgang Stöhr erläuterte vor dem Rundgang durch das riesige Betriebsgebäude die hier in Oberkotzau zu bearbeitenden Aufgaben. Am Betriebssitz Oberkotzau seien rund 100 Postbedienstete beschäftigt; viele von ihnen als Postbeamte. Die Deutsche Post könne sich nicht, so wie etwa private Zustelldienste, nur lukrative Zustellarten aussuchen. Bedient werden müsse jedes Anwesen in Deutschland, egal ob Einödhof oder innerstädtischer Bezirk. Um dies auch lückenlos, also jeden Werktag des Jahres zu gewährleisten, würden auch für rund 25 Prozent der im Zustelldienst beschäftigten Mitarbeiter Vertreter und Springer, z.B. für Urlaubs- oder Krankheitszeiten oder zur Gewährleistung des sechsten Zustelltages der Woche, bei der 5-Tage Woche der Mitarbeiter, ständig vorgehalten. Die Zustellung der von Oberkotzau aus bedienten fast 39.000 Haushalte, so Wolfgang Stöhr, sei eingeteilt in 32 Brief-/Paketbezirke, 6 reine Paketbezirke und, man glaube es kaum, auch 11 Fuß-/Fahrradbezirke.
Viele Fragen zur Organisation und zum zeitlichen Ablauf waren zu beantworten. So beginne der Arbeitstag für die Zustellbediensteten täglich gegen sechs Uhr in der Früh mit der detaillierten Sortierung der individuellen Biefe und Pakete. Gegen 8.30 Uhr beginne dann die eigentliche Zustellung. Jahreszeitlich, so z.B. zur Weihnachtszeit oder während der Sommerferien, gäbe es natürlich große Schwankungen im Tagespensum. Doch der tägliche Ablauf sei immer gleich. Beim gemeinsamen Rundgang im Gebäude konnte jeder erkennen, dass die Arbeit optimal erledigt werden kann. Die Großzügigkeit des Gebäudekomplexes sei, so Wolfgang Stöhr auf Anfrage, optimal. In Hof sei alles durch die zwei Betriebe, Brief/Pakete, zerrissen gewesen. Ständige zeitraubende Pendelfahrten waren an der Tagesordnung. Bei den Postsendungen sei auch ein steter Anstieg der Paketpost zu verzeichnen, weshalb gerade hier viel Platz benötigt werde.
Mit einem herzlichen Dankeschön im Namen der SPD Oberkotzau verabschiedete sich die Gruppe. Beim anschließenden Dämmerschoppen in der La Grotta zog Vorsitzende Tina Zink das Resümee, dass sich die Reihe "SPD vor Ort" angesichts der immer sehr großen Resonanz bei allen Besichtigungen großer Beliebtheit erfreut.

Werner Denzler

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Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorsitzenden

Wie in der Presse berichtet, trat SPD Ortsvereinsvorsitzender Frank Bürger mit der Übernahme der Führung des ATSV Oberkotzau als 1. Vorsitzender vom Parteivorsitz zurück. In einer eigens hierfür einberufenen Mitgliederversammlung stand nun bei der SPD Oberkotzau die Neuwahl der Vorstandschaft an. Die Wahl leitete Schriftführerin Margit Denzler. Die Versammlung folgte bei der geheimen Abstimmung dann den Wahlvorschlägen. Zur Vorsitzenden gewählt wurde Tina Zink, die bisherige zweite Vorsitzende des Ortsvereins. Neuer zweiter Vorsitzender wurde der Fraktionsvorsitzende Markus Retsch. Unter großen Beifall bedankte sich die neu gewählte Vorsitzende bei Frank Bürger für die geleistete Arbeit. Natürlich, so Tina Zink, kam die Amtsniederlegung für viele Parteimitglieder überraschend, doch mit der Übernahme des Turnvereins musste Frank Bürger diesen Schnitt in seinem ehrenamtlichen Engagement machen. Sie wünschte ihm für seine neue Tätigkeit im Namen aller Anwesenden sehr viel Erfolg und das nötige Fingerspitzengefühl bei schwierigen Entscheidungen. Für die neue Vorstandschaft, so der ausscheidende Vorstand, stehen in diesem Jahr mit der Landtags- und Bundestagswahl große Aufgaben ins Haus. Er wünschte seiner Oberkotzauer SPD viel Erfolg auf dem Weg zu den angestrebten Regierungswechseln in Bayern und im Bund. Mit den Glückwünschen aus der Mitgliederversammlung wurde der neuen Führungsmannschaft der Oberkotzauer Sozialdemokraten jedwede Unterstützung zugesichert.

Werner Denzler

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Ramma damma Aktion der Jusos in Oberkotzau

Das kalte Wetter und der bissige Wind konnten leider viele treue Helfer der alljährlichen Ramma damma Aktion der Oberkotzauer Jusos nicht zur Mithilfe bewegen. Dennoch fanden sich mit Juso Vorsitzenden Markus Zink eine Handvoll Unerschütterliche am Plärrer ein und machten sich auf, die Uferbereiche der Saale und entlang dem Geh- und Radweg von Unrat zu säubern. Immerhin drei prall gefüllte Müllsäcke standen am Ende der Aktion zur Abholung bereit. "Sieht man die in nur kurzer Zeit bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen eingesammelte Menge Müll, so bestätigt dies die für eine saubere Umwelt wichtige Aktion", so Markus Zink als Resümee. Die Aktion, so Zink, werde fortgesetzt.

Werner Denzler

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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Die Oberkotzauer Sozialdemokraten haben während ihrer Jahreshauptversammlung heftige Kritik an Bürgermeister Stefan Breuer geäußert. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, bemängelten die SPD-Mitglieder unter anderem die Informationspolitik des Gemeindeoberhauptes. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Retsch informierte zuvor über die Arbeit der Fraktion. Mit ihrem Antrag zum weiteren Aufkauf von Flächen im Baugebiet Fichtelgebirgsblick habe die SPD dafür gesorgt, dass ein Lückenschluss zur Oststraße entstehen könne. Die Sozialdemokraten hätten das Thema Feuerwehrstandort aufgegriffen und seien mit ihrem Vorschlag noch im Rennen, während alle Vorschläge des Bürgermeisters von der Feuerwehr deutlich abgelehnt wurden. Durch einen Kompromissvorschlag der SPD, erklärte Retsch weiter, konnte noch ein Teil der Aufwände, die beim Kauf des Bahnhofs entstanden sind, an den Verein erstattet werden. Auch setze sich die SPD für eine zügigere Abtragung des Schornsteins der eheehemaligen Firma J. N. Hager ein sowie für ein Vorziehen der Baumaßnahme am Bühlig. Äußerst kritisch sehe die Fraktion die Entwicklung in Sachen Sozialarbeiter. „Sollte es sich bestätigen, dass dieser von Seiten der Schule immer weniger bis gar nicht mehr eingesetzt wird, muss man kritisch hinterfragen, woran dies liegt, und ob dann eine Vollzeitbeschäftigung überhaupt noch möglich ist beziehungsweise ob man nicht nach alternativen Lösungen suchen muss“, sagte Retsch. Er bemängelte die Informationspolitik des Bürgermeisters. „Wenn man nicht permanent nachfragt, erhält man entweder gar keine oder nur unzureichende Auskünfte“, sagte er. „Aus Sicht der Fraktion kann man erwarten, dass er über geplante Maßnahmen Bescheid weiß und auch gegenüber der Presse richtige Angaben zur Öffentlichkeit oder Nichtöffentlichkeit von Veranstaltungen tätigen kann.“ Nicht nachvollziehbar blieben Entscheidungen im Bau-, Personal- und Repräsentationsbereich, die er „im Alleingang durchgepeitscht“ habe. „Hier war in jedem Einzelfall Kritik angebracht, wenngleich anderslautende Veröffentlichungen die Sachlage beschönigen sollten“, erklärte Retsch. Juso-Vorsitzender Markus Zink sprach den Rechtsextremismus an, zu dem sich die CSU zu wenig Gedanken mache. Das geringe Interesse der CSU-Fraktion bei der Eröffnung der Ausstellung zu diesem Thema im Rathaus bestärke diese Einschätzung. Die Jusos planen dazu einen runden Tisch mit Kirchen, Vereinen und Jugendgruppierungen. Altbürgermeister Ernst Schrödel blickte wehmütig auf Oberkotzau. Seit der Übernahme des Amtes durch Bürgermeister Stefan Breuer und die CSU herrsche Stillstand in der Entwicklung. „Die Projekte Schulzentrum und Summa-Gelände wurden nach detaillierter Vorarbeit in meiner Amtszeit nur noch abgearbeitet, wobei beim Summa-Gelände gegenwärtig der vom Bürgermeister zu erwartende Nachdruck absolut fehlt“, sagte er. Zum Aufkauf von Grundstücken für Bauland müsse Breuer gezwungen werden; Eigeninitiative sei Fehlanzeige. Von diesem Stillstand könne auch der Neubau der Kinderkrippe nicht ablenken, der gesetzlich vorgegeben sei. Schrödel habe den Eindruck gewonnen, Breuer interessiere „das Wohl und das Ansehen unserer Gemeinde nur zweitrangig“. Vorsitzender Frank Bürger erinnerte in seinem Bericht an viele Veranstaltungen im vergangenen Jahr, wie die Besichtigung der Biogasanlage Kühschwitz und des Solarparks Oberkotzau. Bei den Themenstammtischen hob er die Veranstaltung mit Oliver Jauernig zum Rechtsextremismus hervor. Zur Versammlung waren auch der SPD-Landtagskandidat Klaus Adelt und der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Kandidaten für den Bezirkstag, Ulrich Scharfenberg, sowie Juso-Bezirksvorsitzender Sebastian Fischer gekommen.

Werner Denzler

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